Seite:Die Cistercienser von Heiligenkreuz.pdf/122

Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal korrekturgelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.


523. Philipp Hoffmann,

am 19. Oct. 1635 zu Wien geboren, wurde am 14. Oct. 1657 eingekleidet, legte am 1. Nov. 1658 (als erster unter Abt Clemens) die Profess ab, machte seine philosophischen und theologischen Studien im Stifte und feierte am 7. Oct. 1663 seine Primiz. Er war 27. Nov. 1662 bis Nov. 1663 Refectorar, 10. Sept. bis 11. Nov. 1667 Vestiarius, hospitierte hierauf bis 10. April 1671 in Säusenstein und wirkte nach seiner Rückkehr vom 20. Mai 1671 bis 7. Jänner 1676 abermals als Vestiarius und 20. August 1675 bis 6. Jänner 1676 zugleich als Vicar von Gaden. Vom 7. Jänner 1676 bis 10. Jänner 1678 und ein zweitesmal vom 2. Juni bis 1. Sept. 1679 versah er die Pfarre Steinbruch und war nach seiner Rückberufung ins Stift zur Zeit der großen Pest vom 19. Sept. 1679 bis 6. Jänner 1680 Expositus für die Pestkranken der Pfarren Heiligenkreuz und Gaden. Hierauf bekleidete er die Ämter eines Sacrista vom 23. Sept. 1680 bis 28. Mai 1681, eines Vestiarius 28. Mai 1681 bis 7. Jänner 1683 und eines Pfarrverwesers von Heiligenkreuz 18. Februar 1682 bis 7. Jänner 1683. Am 7. Jänner 1683 wurde er Kastner, musste aber am 8. Juli vor den Türken fliehen und hielt sich bis 5. Februar 1684 in Neuberg auf. Nach seiner Rückkunft war er vom 8. Februar 1684 bis 7. Juni 1686 Pfarrverweser von Münchendorf und Trumau und zugleich Verwalter letztgenannten Gutes, vom 12. Juli 1686 bis 1. April 1690 abermals Kastner, vom 17. April 1690 bis 14. Sept. 1693 Pfarrverweser in Podersdorf, 22. Sept. 1693 bis 10. April 1695 Vicar von Gaden und Beichtvater der Conventualen und 1694 eine Zeitlang Convictspräfect. Am 10. April 1695 wurde er Pfarrverweser in Alland, kehrte am 4. Mai 1697 als Beichtvater der Conventualen wieder ins Stift zurück und wurde am 25. Jänner 1698 als Refectorar eingesetzt, welche Ämter er bis 6. Nov. 1698 bekleidete. Er hielt sich hierauf, da er an einer Magenkrankheit litt, bis 24. Juli 1699 zur Erholung in Niederleis auf, starb aber im Stifte bereits am 8. Februar 1704 an der Wassersucht.

524. Matthaeus Keil,

am 20. Sept. 1641 zu Wien geboren, wurde am 14. Oct. 1657 eingekleidet, legte am 1. Nov. 1658 die Profess ab, studierte an der Wiener Universität Philosophie und Theologie und feierte seine Primiz am 6. Jänner 1665. Er wirkte 1666 bis 3. März 1667 als Pfarrverweser in Heiligenkreuz,

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 105. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/122&oldid=- (Version vom 18.6.2020)