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Ausdehnung geben, und mehrere aus dem Flachse verfertigte Waaren zu einem ergiebigen Handlungszweige für das Ausland machen. Und gewiß hat dieses Land auf Minderung der starken Einfuhr fremder Waaren alle Rücksicht zu nehmen. Was für eine Menge derselben ist zum Bedürfnisse geworden! Und wie viele wahre Bedürfnisse werden hier aus andern Ländern gezogen! Welche Summen gehen für Salz, dann für so viele Sorten ausländischer Weine, für so viele Gewürz- und Specereywaaren, für so viele fremde Fabrik- und Manufactur-Waaren, zumahl Seidenstoffe etc. aus dem Lande! Was verschlingt der Luxus besonders durch Cacao, Coffee, Zucker, Tobak, welchen das Oberland gar nicht bauet, und das Unterland größtentheils roh ausführt! Ich gedenke hiebey, um nicht zu weitläuftig zu seyn, vieler andern fremden Waaren nicht, welche wahres Bedürfniß oder Luxus und Mode fordern, noch des Umstandes, daß vieles fremde Getraide bey uns consumirt wird, noch auch des Geldes, welches die Bamberger für verschiedene Gärtnerwaaren aus dem Lande ziehen. Diesem allen haben wir zu wenig entgegen zu setzen. Da schon andere erwiesen haben, daß die Ausfuhr inländischer Producte