Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Stadt in Kilikien, berühmter Schlachtort
Band IX,2 (1916) S. 2247
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Issos (Ἰσσός, Strab. II 125. XIV 676. Ptol. V 7, 4. Plin. n. h. V 91. VI 214. Cic. ad Att. II 10. V 20. bei Xen. anab. I 2, 24 und 4, 1 Ἰσσοί. Anonym. Stad. mar. magn. 155), eine Stadt Kilikiens am innersten Winkel des nach ihr benannten Meerbusens, Diod. XIV 21, 1, in den Zeiten der Perser und selbst Alexanders d. Gr. noch groß und blühend (Xenoph. a. a. O. und Diod. XVII 32, 4), später aber sehr gesunken, und daher schon zu Strabons Zeiten nur noch ein Städtchen, Mela I 70. Dazu stimmt, daß die Münzen, die ca. 400 v. Chr. beginnen, nach 333 aufzuhören scheinen. Head HN² 722. Cat. Brit. Mus. Greek Coins, Cilicia 55. 90. Invent. Waddingt. nr. 4333–4335. Imhoof-Blumer Kleinasiat. Münzen 450. Trotz aller Versuche ist es bis jetzt nicht gelungen, die Stelle von I. einwandfrei zu bestimmen, Heberdey und Wilhelm Denkschr. Akad. Wien, phil.-hist. Cl. XLIV 1896, 23. Janke Auf Alex. d. Gr. Pfaden 49. Berühmt durch den Sieg Alexanders 333 v. Chr. Danach Nikopolis genannt, Steph. Byz. Schol. Dionys. Perieg. 118. Die Frage wo die Schlacht geschlagen worden ist, hängt davon ab, welcher Fluß als Pinaros (s. d.) anzusehen ist.

[Ruge.]