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Kleiner Briefkasten (Die Gartenlaube 1881/33)

Textdaten
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Titel: Kleiner Briefkasten (Die Gartenlaube 1881/33)
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 33, S. 552
Herausgeber: Ernst Ziel
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1881
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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[552] E. v. R. in Reval. Für den Unterricht im Pianofortespiel haben in den letzten Jahrzehnten auch hervorragende Componisten in der That werthvolle und praktische Werke geliefert. - Anton Krause in Barmen, der bekanntlich den dortigen Gesangverein zu einem der höchst stehenden gemischen Chöre Westdeutschlands emporgehoben hat, gilt mit Recht als einer der vorzüglichsten Musikkpädagogischen Autoren. Seine mannigfaltigen Etüden, seine ganz vortrefflichen, instructiven Sonaten (mit opus 1 beginnend) sind darum so rühmenswerth, weil sie in Erfindung und Haltung nicht nur stets das zu treffen wissen, was die Jugend anmuthet, sondern weil sie damit auch die Fortschritte der Schüler wesentlich fördern. Zugleich ist die compositorische Ausführung eine so gewandte und geschmackvolle, daß auch die Lehrer an diesen Unterrichtswerken eine persönliche Freude haben. Man kann sagen, daß Krause für dergleichen pädagogische Compositionen, wie sie sein sollen, den Typus hingestellt habe. Wenn nun von ihm ein neues Werk in Aussicht steht, die bei Breitkopf und Härtel erscheinende „Jugendbibliothek für Pianoforte zu vier Händen“, so können Sie im Voraus annehmen, geehrtes Fräulein, daß Krause damit den lernbegierigen Klavierspielern wiederum einen außergewöhnlichen Genuß bereiten wird. Wir können Ihnen nur rathen, das neue Opus Ihrer Familien-Musikbibliothek einzureihen! Es umfaßt einen zum Gebrauch beim Unterricht bearbeiteten „Melodienschatz“ aus Werken alter und neuer Meister und soll in acht Heften die Jugend mit einer sorgfältigen Blumenlese aus den Gärten eines Beethoven, C. Maria von Weber, Haydn, Schumann, Schubert, Bach, Händel, Mozart, Mendelssohn erfreuen. Die Unterrichtsliteratur für Pianofortespiel schuldet sicherlich Anton Krause ganz besonderen Dank.

W. in Riga. Absoluter Schwindel!

Hedwig K. in Teplitz. Die gewünschten Adressen lauten: Frau Professor Fanny Lewald-Stahr in Berlin und Herrn Professor Georg Ebers in Leipzig.