Katalog der von der Kön. Akademie der bildenden Künste in Dresden alljährlich veranstalteten Kunstausstellung 1878

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Titel: Katalog der von der Kön. Akademie der bildenden Künste in Dresden alljährlich veranstalteten Kunstausstellung 1878
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Kurzbeschreibung: Übersicht über weitere Kataloge von Jahresausstellungen siehe Kataloge der Jahresausstellungen der Kurfürstl./Königl. Sächsischen Akademie der Künste
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[I]
KATALOG
der
von der Kön. Akademie der bildenden Künste
in
Dresden
alljährlich veranstalteten
Kunstausstellung.



1878.


Eröffnung: den 1. Juli.
Schluss: den 30. September.


Preis des Katalogs 50 Pf.




(Ausgegeben den 1. Juli 1878.)



DRESDEN.
Druck von Liepsch und Reichardt.
[II]
Bemerkungen.

Wegen der Preise der als „verkäuflich“ bezeichneten Kunstgegenstände, sowie wegen des Ankaufes ausgestellter Kunstgegenstände überhaupt, beliebe man sich an den Kanzlisten der Ausstellung (rechts beim Eintreten in den Saal) zu wenden.




Berichtigungen, welche den Katalog betreffen, sind durch Vermittlung des Kanzlisten an das Secretariat der Ausstellungs-Commission zu richten.



[3]

Akademische Nachrichten. (Vom 1. Juli 1877 bis 30. Juni 1878).Bearbeiten

Akademischer Rath. Mit Allerhöchster Genehmigung schied auf sein durch Gesundheitsrücksichten gebotenes Ansuchen Herr Prof. a. D. Dr. Ludwig Richter im Februar 1878 auch aus dem Kreise des akademischen Raths, welchem er auch nach seinem am 1. December 1876 erfolgten Eintritte in den Ruhestand als Lehrer und Vorstand eines akademischen Ateliers noch angehört hatte. Die Mitglieder des akademischen Raths konnten sich nicht versagen, dem scheidenden Freunde und Collegen ein dauerndes Zeichen ihrer hohen Verehrung und Liebe in einem künstlerisch ausgestatteten Abschiedsgrusse darzubringen, welcher in Form einer Urkunde, deren Text (in gebundener Rede) und künstlerische Ausstattung Herrn Prof. Galeriedirector Dr. Hübner übertragen worden war, in Typendruck und ornamentaler Malerei in alterthümlichem Style hergestellt und mit den Unterschriften Sr. königl. Hoheit des Prinzen-Curators, Georg, Herzogs zu Sachsen , sowie Sr. Excellenz des Kön. [4] Commissars Herrn Staatsministers von Nostitz-Wallwitz und aller Mitglieder versehen am 5. Juni d. J. von sämmtlichen Collegen dem verehrten Altmeister übergeben und von diesem mit den Zeichen tiefen Dankes und herzlicher Rührung entgegengenommen wurde.

Das Mitglied des akademischen Raths Herr Bildhauer Prof. Johannes Schilling wurde mittelst Diploms vom 11. April d. J. von der philosophischen Facultät der Universität Leipzig in Anerkennung seiner hervorragenden künstlerischen Leistungen zum Ehren-Doctor ernannt.

Lehrer-Collegium. Mit allerhöchster Genehmigung wurde an die Stelle des in Ruhestand getretenen Herrn Professors Peschel (vgl. den Jahresbericht von 1877) der zeitherige Lehrer des Malsaales Prof. Adolf Ehrhardt vom 1. October 1877 an ernannt und zu seinem Ersatze vom gleichen Zeitpunkte ab als Lehrer und Vorstand des Malsaals der Bildnissmaler Herr Leon Pohle in Weimar, geb. 1. December 1841 zu Leipzig, unter Ertheilung der Staatsdienereigenschaft und Verleihung des Professortitels berufen.

Ebenfalls mit Allerhöchster Genehmigung wurde der Geschichtsmaler Herr Wilhelm Walther, welcher seit dem 1. November 1875 interimistisch als Lehrer in der Unterclasse gewirkt hatte, vom 1. Mai 1878 an definitiv mit Staatsdienereigenschaft angestellt, demselben auch von Sr. Majestät dem Könige aus Anlass des Allerhöchsten silbernen Ehejubiläums [5] am 18. Juni d. J. der Functionstitel eines Professors ertheilt.

Zu Ehrenmitgliedern der Akademie wurden mit Allerhöchster Genehmigung am 23. Mai 1876 ernannt: Maler Julius Schrader, Professor bei der kön. Akademie der Künste in Berlin und Mitglied des Senats daselbst, und Baurath Constantin Lipsius in Leipzig. Durch Tod schied aus der Zahl der Ehrenmitglieder: der Landschaftsmaler Professor Dr. Friedrich Preller in Weimar, geb. 25. April 1804 in Eisenach, Ehrenmitglied seit 7. Januar 1847, gestorben den 23. April 1878 zu Weimar.

Akademische Auszeichnungen. Im Jahre 1877 war das akademische Reisestipendium an einen Architekten zu verleihen, und es hatten sich um dasselbe zwei junge Künstler unter Einsendung von Arbeiten der vorschriftsmässigen Beschaffenheit beworben.

Mit Allerhöchster Genehmigung wurde dem Einen derselben

Bruno Seitler,

geb. den 25. October 1851 zu Dresden, mit Rücksicht auf den von ihm gefertigten Entwurf einer fürstlichen Villa an einem See (523 des Ausstellungs-Katalogs) nach dem Vorschlage des akademischen Raths das Stipendium auf zwei Jahre in der Höhe von 2400 Mk. jährlich verliehen.

Die übrigen Ehrenauszeichnungen waren:

3 kleine goldene Medaillen an: Richard Leichsenring a. Plauen i. V. (Atelier des Herrn Prof. Nicolai), Richard Hölbe a. Lemgo und Robert [6] Ockelmann a. Hamburg (Atel. des Hrn. Prof-Schilling);

4 grosse silberne Medaillen an: Johannes Wichmann a. Dresden (Atel. des Hrn. Prof. Gal.-Dir. Dr. Hübner), Otto Roeder a. Elberfeld (Atel. des Hrn. Prof. Dr. Grosse), Carl Roeder a. Greiz. (Atel. des Hrn. Prof. Dr. Hähnel) und Reinhold Schmidt a. Dresden (Atel. des Hrn. Prof. Nicolai);

8 kleine silberne Medaillen an: Ernst Dannhauer a. Altgeringswalde (Atel. des Hrn. Prof. Gal.-Dir. Dr. Hübner) und zwar anstatt der wiederholten Verleihung dieser Medaille ein Ehrenzeugniss, Paul Beckert a. Lichtenstein (Atel. des Hrn. Prof. Dr. Grosse), Richard Linderum a. Dresden, Albert Schröder a. Dresden und Carl Wilhelm a. Elsterwerda (sämmtlich Atelierschüler des Hrn. Hofraths Prof. Pauwels), Joseph Kaffsack a. Regensburg (Atel. des Hrn. Prof. Dr. Hähnel), Oskar Pfau a. Meerane und Ludwig Rehn a. Borna (Atel. des Hrn. Prof Nicolai);

16 Ehrenzeugnisse an: Max Büttner a. Waldenburg i. Schlesien, Friedrich Prölss a. Dresden und Ignaz Deutsch a. Vág Vecse i. Ungarn (Atel. des Hrn. Hofrath Prof. Pauwels), Max Claus a. Meissen und Wladimir Jettel a. Johnsdorf i. Mähren (Atel. für Landschaftsmalerei unter interimistischer Leitung des Hrn. Mohn), Georg von Otto a. Carlsberg b. Mannsfeld (Atel. des Hrn. Prof. Schilling), Paul Arland a. Grimma und Ehrhardt Schroth a. Meissen (Atel. des Hrn. Prof. Nicolai), Robert Jäger a. Maffersdorf, August Stegmann a. Braunschweig [7] und Otto Wolf a. Oschatz (Atel. des Hrn. Hofraths Prof. Pauwels), Richard Böhm a. Dresden, Emil Rau von da, Friedrich Walther ebendaher und Robert Herschel a. Elsa (Schüler der Oberclasse) und Emil Limmer a. Borna (Mittelclasse);

5 mündliche Belobungen an: Georg Peixotto a. Cleveland und Bruno Stelzer a. Dresden (Mittelclasse), Constantin Feudel a. Harthau, August Frind a. Schönlinde und Emil Reinicke a. Zerbst (Unterclasse).

[8]

Schülerzahl.Bearbeiten

a. Winterhalbjahr 1877/78.
Classen und Ateliers in Summa Ausländer Neuauf-
genommene
Unter-Classe 21 8 12
Mittel-Classe 29 11 2
Ober-Classe 14 6
Ateliers der Herren Professoren:
1. Galerie-Dir. Dr. Hübner, für Geschichtsmalerei 5 1
2. Dr. Grosse, desgl. 3 1
3. Hofrath Pauwels, desgl. 14 6
4. Dr. Hähnel, für Bildhauerei 5 3
5. Schilling, desgl. 12 10 1
6. (Unter interim. Leitung des Hrn. Mohn) für Landschaftsmalerei 5
7. Gruner, für Kupferstechkunst
8. Bürkner, für Holzschneidekunst 1
9. Nicolai, für Baukunst 11 1 3
Summa 120 47 18
b. Sommerhalbjahr 1878.
Unter-Classe 22 9 10
Mittel-Classe 27 11 1
Ober-Classe 12 5
Ateliers der Herren Professoren:
1. Galerie-Dir. Dr. Hübner, für Geschichtsmalerei 3 1
2. Dr. Grosse, desgl. 2 1
3. Hofrath Pauwels, desgl. 14 6
4. Dr. Hähnel, für Bildhauerei 3 1
5. Schilling, desgl. 11 10
6. (Unter interim. Leitung des Hrn. Mohn) für Landschaftsmalerei 2
7. Gruner, für Kupferstechkunst
8. Bürkner, für Holzschneidekunst 1
9. Nicolai, für Baukunst 11 2 5
Summa 108 46 16

Von der Gesammtzahl der Schüler der Dresdner Kunstakademie, im laufenden Sommerhalbjahr 108, sind gebürtig: 28 aus Dresden, 34 aus andern Orten des Königreichs Sachsen, 37 aus andern Ländern des deutschen Reichs (20 aus Preussen, 3 Bayern, 2 Württemberg, 1 Weimar, 3 Braunschweig, 1 Greiz, 1 Waldeck, 2 Hamburg, 1 Anhalt, 1 Schwarzburg-Sondershausen, 1 Rudolstadt, 1 Altenburg), 4 Oesterreich, 1 England, 2 Russland, 2 Amerika.

Die fortwährend fleissig benutzte akademische Bibliothek hat sich durch Ankäufe und Geschenke auf 3076 Bände (1877 3042) vermehrt.

Eines der drei Stipendien der Munckelt’schen [9] Stiftung, welches am 15. November 1876 zur Erledigung gelangte, ist nach bewirktem öffentlichen Aufrufe zur Bewerbung nach Massgabe der Stiftungsbestimmungen durch den akademischen Rath dem Geschichtsmaler Herrn Johannes Wichmann aus Dresden verliehen worden.

Zur erstmaligen Begründung eines Fonds zur Gewährung von Freitischen an unbemittelte Schüler der Kunstakademie ist i. J. 1869 durch den akademischen Rath eine zufällige Einnahme der Kunstakademie im Betrage von 37 Thlr. 4 Ngr. 2 Pf. (111 M. 42 Pf.) bestimmt worden. Diese Summe ist inzwischen durch eigene Zinsen und durch ein Geschenk von 20 M. von Hrn. M. W. bis zum Betrage von 199 M. 25 Pf. angewachsen, ist also noch so unerheblich, dass vor langer Zeit nicht dazu zu gelangen sein wird, mittelst des Fonds eine Stiftung in’s Leben treten zu lassen, dafern dem Unternehmen nicht werkthätige Hille zu Theil wird. Wenn sich gleichwohl das Bedürfniss einer derartigen Form der Unterstützung unbemittelter Schüler immer dringlicher und zwar auch um deswillen darstellt, weil dem akad. Rathe keine andern Unterstützungsmittel an Geld zur Verfügung stehen, so sind diese Umstände Anlass zu erstmaliger Erwähnung des Fonds an dieser Stelle und zu der Bemerkung, dass wohlwollende Beiträge für denselben von dem Akademie-Secretär, dem Castellan und dem Kassirer werden angenommen werden und dass s. Z. an dieser Stelle deren Empfang dankend bekannt gemacht werden wird.



[10]

Nachrichten über die akademische Kunstausstellung.Bearbeiten

Die zur Leitung der Geschäfte der Ausstellung im Jahre 1878 berufene Commission besteht aus den Professoren Galeriedirector Dr. Hübner (Vorsitzendem), Dr. Hähnel (stellvertretendem Vorsitzenden) und Gruner, als Vertretern des akademischen Raths, sowie den Malern Otto Försterling und Professor Pohle als Vertretern der hiesigen Kunstgenossenschaft; zu Stellvertretern der beiden Letzteren sind der Bildhauer Robert Diez und der Maler Ludwig Rudow erwählt.

Die Ausstellung des Jahres 1877 zählte 524 Nummern von Kunstwerken (1876 458) einschliesslich 30 Nummern selbständiger Arbeiten von 26 Atelierschülern der Akademie (1876 12 Nummern von 11 Atelierschülern), 2 architekt. Arbeiten zur Bewerbung um das akad. Reisestipendium und einschliesslich 33 Photographien nach aus Mitteln des Kunstfonds für das neue Kön. Hoftheater hergestellten Sculpturen.

Die nach Abzug der erwähnten 33 Photographien verbleibenden 491 Nummern rührten her von 304 (1876 280) Ausstellern, worunter 40 (1876 35) Damen, und zwar 185 Nummern (1876 190) – fast 37,7 % der Gesammtzahl gegen 41,48 % i. J. 1877 – von 101 hiesigen Ausstellern, worunter 11 [11] Damen (gegen 109 Ausst. einschl. 13 Damen i. J. 1876), sowie 306 Nummern, d. i. über 62,3 % der Gesammtzahl von 203 auswärtigen Ausstellern, worunter 43 Damen (1876: 268 Nummern, 58,51 % der Gesammtzahl von 171 Ausstellern, worunter 22 Damen).

Von den 203 auswärtigen Ausstellern befanden sich in Sachsen ausserhalb Dresden 22 Aussteller, worunter 4 Damen (1876 19 Ausst., worunter 7 Damen) mit 45 Kunstwerken, nämlich in Blasewitz 7 Aussteller mit 16 Nummern, Loschwitz 5 A. mit 9 N., Oberlössnitz 2 A. mit 4 N., Leipzig 2 A. mit 2 N., Kleinzschachwitz, Moritzburg, Neudörfchen bei Meissen, Pesterwitz, Plauen i. V. und Strehlen mit je 1 A. und 2, 1, 1,4 und 5 Nummern.

Von den übrigen 181 auswärtigen Ausstellern mit 261 Kunstwerken entfielen auf München 49 (79 Nummern), Düsseldorf 27 (34 N.), Weimar 14 (34), Berlin 14 (22), Wien 13 (22), Antwerpen 13 (16), Brüssel 11 (15), Frankfurt a. M., Königsberg i. Pr., Prag je 3 Aussteller, Carlsruhe, Hannover, Paris, Stuttgart je 2, und je 1 Aussteller auf Altona, Bergen in Norwegen, Breslau, Celle, Cleve, Courtrai, Freiburg i. B., Fürstenwalde, Gent, Graz, Hamburg, Heidelberg, Herrenhausen, Kiel, Lüttich, Lyon, Set. Pölten, Rom, Salzburg, Würzburg. – Von 1 Aussteller war der Wohnort nicht zu ermitteln.

Dem Material der Ausführung nach bestanden die oben gedachten 491 Nummern in 361 Oelgemälden (wovon 3 in Wachsfarben), 65 Aquarellen, 30 Sculpturen, 16 Gouachegemälden, 8 architektonischen [12] Entwürfen, 5 Kupferstichen, 3 Kreidezeichnungen auf Schiefer, 2 Rahmen mit Holzschnitten, 1 Porzellangemälde.

Die ausgestellten 30 Sculpturen, wovon 23 in Gyps, 5 in Marmor, 1 in Bronze und 1 in vergoldeter und versilberter Kupferbronze, bestanden in 11 Statuen und Statuetten, 10 Medaillons, 5 anderen Reliefs, 2 Büsten, 1 Gruppe und einem Schmuckkasten.

Nach dem Gegenstande der Darstellung zerfielen die 491 Nummern in 216 Landschaften einschl. 19 Architecturbilder und 13 Seestücke, 100 genrebildlichen Darstellungen, 46 Bildnissen und Studienköpfen, 44 Blumen, Früchten, Stillleben und Interieurs, 29 historischen Darstellungen, 28 Thier- und Jagdbildern, 15 historischen Genrebildern und 13 architektonischen Entwürfen.

Die höchste Versicherungssumme der gleichzeitig ausgestellten, gegen Feuersgefahr versicherten Kunstwerke betrug 1877 400000 Mk. (1876 280000 Mk.)

Verkauft wurden aus der Ausstellung 52 (1876 39) Kunstwerke (48 Oelgemälde, 3 Gouachegemälde, 1 Gypsstatuette), also 9,9 Procent (1876 8,5 Proc.) der ausgestellten 524 Kunstwerke. Der Gesammterlös betrug 41413 Mk. (1876 25239 Mk.) und zwar wurden verkauft 23 Stück für 9955 Mk. an den Sächsischen Kunstverein, 26 Stück für 14058 Mk. an Privatpersonen, 2 Stück mit 16500 Mk. an die Generaldirection der Kön. Sammlungen für [13] Kunst und Wissenschaft zur Aufnahme in die moderne Abtheilung der Kön. Gemäldegalerie, und 1 Stück für 900 Mk. aus der Hälfte des Reinertrags der Ausstellungen für die Sammlung von Werken sächsischer Künstler bei der Kön. Gemäldegalerie an die Ausstellungs-Commission. – Die verkauften 52 Kunstwerke rührten her von 40 Künstlern und 5 Künstlerinnen, wovon 18 in Dresden, 13 in München, 3 in Düsseldorf, je 2 in Weimar und Wien und je 1 in Berlin, Blasewitz, Königsberg, Loschwitz, Oberlössnitz, Paris und Würzburg.

Die Katalognummern der i. J. 1877 verkauften 52 Kunstwerke sind: 16. 20. 29. 30. 34. 40. 41. 47. 53. 58. 74. 86. 92. 114. 118. 120. 121. 123. 125. 137. 148. 149. 156. 177. 179. 181. 182. 183. 200. 207 217. 262. 272. 278. 292. 303. 310. 314. 321. 322. 325. 329. 369. 370. 371. 373. 375. 395. 396. 399. 496 und 503.

Besuch der Ausstellung. Während der 92 Ausstellungstage des J. 1877 wurden 13103 (1876 14653) Eintrittskarten verkauft und zwar: 6505 (1876 7387) Einzelkarten und 6598 (1876 7266) Dutzendkarten. Von dem Kataloge fanden 1182 (1876 2283) Exemplare Absatz.

Die Gesammteinnahme betrug 5541 Mk. (1876: 6698 Mk. 50 Pf.), die Gesammtausgabe dagegen 6127 Mk. 74 Pf., es ergab sich daher anstatt des üblichen Reinertrags ein Betriebsdeficit von 586 Mk. 74 Pf.. In Anbetracht der einschlagenden rechtlichen und thatsächlichen Verhältnisse des Unternehmens [14] der akademischen Ausstellungen war – ganz abgesehen von dem gänzlichen Mangel anderer Deckungsmittel – dieser Ausfall aus Reinerträgen anderer Betriebsjahre zu decken, welche bekanntlich regelmässig je zur Hälfte dem Sächs. Künstlerunterstützungs-Vereine und dem Fonds zum Ankaufe von Gemälden zufliessen. Zufolge Beschlusses des akad. Raths ist daher dem letztgedachten Fonds behufs Deckung des erwähnten Ausfalls die eine Hälfte desselben von 293 Mk. 37 Pf. definitiv, die andere Hälfte aber vorschussweise mit dem Vorbehalte entnommen worden, diese letztere von einem künftigen Reinertragsantheil des obengenannten Vereins vorweg zu kürzen.

Bei dem Fonds zum Ankaufe von Werken sächsischer Künstler war i. J. 1877 die Summe von 1615 Mk. 70 Pf. verfügbar. Hiervon wurde mit Allerhöchster Genehmigung auf den in Gemäsheit des gutachtlichen Vorschlags der Ankaufs-Commission von dem akademischen Rathe erstatteten Vortrag das unter No. 41 des Katalogs ausgestellte Oelgemälde „Ackerpferde“ von Adolph Friedrich, hier, um den Preis von 900 Mk. angekauft und der Abtheilung der Werke vaterländischer Künstler in der Kön. Gemäldegalerie einverleibt. Der fernere auf gleichzeitigen Ankauf des Oelgemäldes „Tabuletkrämerin“ (No. 322 des Katalogs) von Frau von Suchodolska-Brauer, hier, gerichtete Vorschlag erledigte sich vor Eingang der Entscheidung, da es inzwischen von anderer Seite angekauft worden war. Dem Vortrage der Ankaufs-Commission, welche von [15] weiteren Vorschlägen in diesem Jahre absehen zu wollen erklärte, entsprechend, wurde der Ueberschuss von 715 Mk. 70 Pf. zu künftiger Mitverwendung zurückgelegt.

Nachdem dem bezüglichen Fonds nach dem Obigen zur Deckung des vorjährigen Betriebsdeficits 586 Mk. 74 Pf. entnommen, andererseits dagegen 32 Mk. 60 Pf. Zinsen auf 1877 zugewachsen sind, beläuft sich derselbe zur Zeit auf 161 Mk. 56 Pf. – Da die Geringfügigkeit dieses Betrags einen Ankauf ausschliesst, so ist von der Bestellung einer Ankaufs-Commission für das Jahr 1878 abgesehen worden.

Dresden, am 30. Juni 1878.



[16]

I. Oelgemälde.Bearbeiten

Die mit einem * bezeichneten Kunstwerke bleiben nur bis mit Sonntag den 22. Juli ausgestellt.

Adler, Edmund, in Dresden, Dippoldiswaldaergasse 10, III.Bearbeiten

1. Landschaft. Motiv bei Neubeuern am Inn.
  240 M.

M. Agghàzy, G., in Paris.Bearbeiten

2. Ein ungarischer Räuber findet in einer Schenke den gegen ihn erlassenen Steckbrief.
  Verkäuflich.
      Eigenthum der Kunsthandlung von A. Ernst in Dresden, Pragerstr. 49.

Anemüller, Chr. W., Schüler im akad. Atelier des Herrn Hofrath Prof. Pauwels in Dresden, Circusstrasse 24, II.Bearbeiten

3. Schmerzversunken. Genrebild.
  500 M.

Baade, Knud, in München, Blumenstr. 31, I.Bearbeiten

4. Stürmische Nacht an der Küste Norwegens.
  400 M.

5. Neblige Nacht an der Küste Norwegens.
  400 M.

Baisch, Hermann, in München, Schwanthalerstr. 48b.Bearbeiten

6. Kühe am Bache.
  1000 M.

Baisch, Otto, in München, Rindermarkt 4.Bearbeiten

7. Sonntagsmorgen.
  900 M.

[17]

Beck, Th. von der, in Düsseldorf. Bearbeiten

8. Frauenkopf.
  450 M.

Beckerath, Moritz von, in Dresden, Waisenhausstr. 5, IV. Bearbeiten

9. Solo. Antikes Genrebild.
  180 M.

Beckmann, Hans, in Hamburg, Eilbecker Weg 88.Bearbeiten

10. Landschaft beim Herannahen des Herbstes.
  900 M.

Beinke, Fritz, in Düsseldorf. Bearbeiten

11. Frühlingslandschaft.
  920 M.

Bell, Frl. Eleanor, in München, Schwanthalerstr. 36a.Bearbeiten

12. Weibliches Bildniss. Ganze Figur.
  Privatbesitz.

Bindemann, Fräul. Elisabeth, in Grimmen, Reg.-Bez. Stralsund, Neu-Vorpommern. Bearbeiten

13. Mönch. Genrebild.
  280 M.

Blaschnik, Arthur, in Warmbrunn in Schlesien.Bearbeiten

14. Aus Capri.
  600 M.

Böhme, Richard, in München, Briennerstr. 31, Rückgeb.Bearbeiten

15. Kartoffelernte.
  480 M.

Braun, Reinhold, in München, Schommerstr. 3. Bearbeiten

16. Pferdestall. Reiterei aus dem vorigen Jahrhundert.
  300 M.

17. Von der schwäbischen Alb.
  280 M.

Bühlmayer, Conrad, in Wien, Neubau, Mondscheingasse 4.Bearbeiten

18. Kühe am Wasser.
 400 M.

Bürck, H., in Dresden, Räcknitzstr. 16, II.Bearbeiten

19. * „Checca“. Italienerin. Studienkopf.
  750 M.

[18]

Büttner, Max, Schüler im akademischen Atelier des Herrn Hofrath Prof. Pauwels in Dresden, Striessenerstr. 42, III.Bearbeiten

20. Weibliches Bildniss. Halbe Figur.
  Privatbesitz.

Burow, Fräul. P., in Berka a/Ilm.Bearbeiten

21. Krammetsvögel.
  200 M.

22. Desgleichen.
  200 M.

Choulant, T., Kön. Hofmaler in Dresden, Striessener Platz 5. Bearbeiten

23. * Der Canale reggio in Venedig. Architekturbild.
  2000 M.

24. * An der Riva degli Schiavoni in Venedig. Architekturbild.
  600 M.

Claus, Max, in Blasewitz, Schüler im akad. Atelier für Landschaftsmalerei unter interim. Leitung des Herrn P. Mohn.Bearbeiten

25. Sommermorgen. Landschaft.
  250 M.

26. Kapelle am See. Desgl.
  400 M.

Danz, Robert, in Weimar, Burgplatz 1.Bearbeiten

27. Landschaft aus Thüringen.
 200 M.

Destrée, J. J., im Haag. Bearbeiten

28. Landschaft beim Haag.
 Verkäuflich.
      Eigenthum der Kunsthandlung von A. Ernst in Dresden, Pragerstr. 49.

Deventer, W. A. van, in Amsterdam. Bearbeiten

29. Rettungsboot bei Scheveningen.
 Verkäuflich.
      Eigenthum der Kunsthandlung von A. Ernst in Dresden, Pragerstr. 49.

Dietrich, Fräul. Adelheid, in Erfurt, Michaelisstr. 28.Bearbeiten

30. Frühlingsstrauss aus dem Thüringer Walde.
 200 M.

[19]

Douzette, L., in Berlin. Bearbeiten

31. Mondaufgang im Winter.
  600 M.

32. Holländischer Canal. Mondnacht.
  3000 M.

Duntze, J., in Düsseldorf. Bearbeiten

33. Norwegischer Fjord. Morgenbeleuchtung.
  600 M.

34. Die Jungfrau in der Schweiz, vom Wergisthale aus gesehen.
  600 M.

Eberle, Adolf, in München. Briennerstr. 29, I. Bearbeiten

35. Beneidetes Frühstück.
  800 M.

Ehrhardt, Adolf, Professor an der Kön. Kunstakademie in Dresden, Struvestr. 14, III. Bearbeiten

36. * Die Loreley.
  Verkäuflich.

Estler, Georg, Schüler im akad. Atelier für Landschaftsmalerei unter interim. Leitung des Herrn P. Mohn, in Dresden, Alaunstr. 26, part.Bearbeiten

37. Dorfpartie. Landschaft.
 180 M.

Faust, Heinrich, in Florenz, Lungo il Mugnone 7 bis.Bearbeiten

38. Titania.
  1500 M.

Fiebiger, Julius, in Dresden, an der Elbe 17, II.Bearbeiten

39. Unter Bäumen am Wasser bei Bilin in Böhmen. Morgenlandschaft.
 1000 M.

Fischer, Ernst, Schüler im akad. Atelier für Landschaftsmalerei unter interim. Leitung des Herrn P. Mohn, in Dresden, Altmarkt 15, IV. Bearbeiten

40. An der Elbe. Landschaft.
  350 M.

Friedländer, Fräul. Camilla, in Wien V., Matzleinsdorferstr. 22. Bearbeiten

41. Küchenstillleben.
  100 M.

42. Frühlingsblumen.
  100 M.

[20]

Friedländer, Friedr., in Wien V., Matzleinsdorfer Strasse 22. Bearbeiten

43. Der Antrag. Genrebild.
  450 M.

44. Invaliden in der Kirche. Genrebild.
  800 M.

45. Ein alter Courmacher. Genrebild.
  500 M.

Froriep, Fräul. Bertha, in Weimar.Bearbeiten

46. Ein alter Mann. Studienkopf.
 300 M.

47. Männliches Bildniss. Halbe Figur.
  Privatbesitz.

Geertz, Julius, in Düsseldorf, Immermannstr. 24. Bearbeiten

48. Letzter Schmuck.
  12000 M.

Geibel, C., in Weimar, Belvedere-Allee 12. Bearbeiten

49. Holzfuhre. Motiv aus dem Thüringer Wald.
  600 M.

Geyling, Rudolf, in Wien II., Darwingasse 34. Bearbeiten

50. Interieur aus der Kirche San Francesco in Assisi.
  250 M.

Gille, Christian, in Moritzburg. Bearbeiten

51. Waldlandschaft mit ruhendem Wild.
  750 M.

Gonne, Friedrich, Professor an der Kön. Kunstakademie in Dresden, Struvestrasse 13. Bearbeiten

52. * Festmahl aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.
  10000 M.

53. * Der Steckbrief.
  2000 M.

Gurlitt, Prof. L., in Dresden, Freibergerstr. 18. Bearbeiten

54. Genzano am Nemisee. Morgen. Landschaft
  2100 M.

55. Die Ostseite des Felsens von Gibraltar. Besika Bay. Landschaft.
  1000 M.

56. Abend in der Villa Doria in Albano. Landschaft.
  1200 M.

[21]

Hacker, Horst, in München, Schwanthalerstr. 30/2. Bearbeiten

57. Motiv vom Simplon. Galerie von Gondo.
  1800 M.

Halauska, Ludwig, in Wien IV., Wienstr. 23. Bearbeiten

58. Am Brennbichl im Ober-Innthale. Kön. Sächsische Votiv-Capelle.
  500 M.

Hammer, Guido, in Dresden, Forststrasse 15c. Bearbeiten

59. Hirsche im Winter.
  500 M.

Haushofer, Dr. K., in München, Königinstr. 7, II. Bearbeiten

60. Partie bei Riva am Gardasee.
  270 M.

Hausleithner, Rudolf, in Wien II., Robertgasse 1. Bearbeiten

61. Im Armenhause.
  800 M.

Heimerdinger, Friedrich, in Hamburg. Bearbeiten

62. Südfrüchte.
  1250 M.

Hengsbach, Fr., in Düsseldorf. Bearbeiten

63. Der Wallenstädter See mit dem Glärnisch.
  1200 M.

Hennings, J. F., in München, Schillerstr. 27.Bearbeiten

64. Federballspiel.
 3500 M.

65. Kahnfahrt auf dem Obersee.
  600 M.

Henseler, E., in Berlin W., Magdeburgerstr 6.Bearbeiten

66. Wirthshausscene. Genrebild.
  2500 M.

67. Nach der Jagd. Genrebild.
  2500 M.

68. Jagdvergnügen. Desgl.
  400 M.

Hermes, J., in Berlin. Bearbeiten

69. Landschaft. Spreewald.
  750 M.

70. Landschaft bei Gonda in Holland.
  2000 M.

Herrenburg, A., in Dresden, Sidonienstr. 13. Bearbeiten

71. * Ansicht von Luxor (Theben), Oberägypten.
  6000 M.

[22]

Heyn, August,in München, Heustr. 20/3. Bearbeiten

72. Unser heutiges Brod gieb uns täglich. Genrebild.
  400 M.

73 Obdachlos. Genrebild.
  2500 M.

Heyn, Carl, in Weimar. Bearbeiten

74. Am Pragser Wildsee. Tyrol.
  2000 M.

Hoeffler, Adolf, in Frankfurt a. M., Neue Mainzerstrasse 49.Bearbeiten

75. Herbstlandschaft.
  500 M.

76. Mondnacht.
  1500 M.

77. Waldlandschaft.
 1500 M.

Hofelich, L., z. Z. Bernried bei München.Bearbeiten

78. Landschaft.
  10000 M.

Hübner, Eduard, in Berlin W., v. d. Heydtstr. 5, II. Bearbeiten

79. „In Gedanken“. Mädchen in blauem Kleide im Walde sitzend.
 1200 M.

Hübner, Dr. Julius, Galerie-Director, Professor an der Kön. Kunstakademie in Dresden. Bearbeiten

80. Hagar und Ismaël.

81. Waldquelle.

Hussell, Otto, in München, Arcistr. 80. Bearbeiten

82. Mondnacht bei Bordighera. Riviera di Ponente.
  1400 M.

Jansen, Frau L., in Düsseldorf. Bearbeiten

83. Die Wernerskapelle bei Oberwesel a. Rh.
      Verkauft an Frau Gräfin Nemerow in Strelitz.

Jettel, Wladimir, Schüler im akad. Atelier des Hrn. Hofrath Prof. Pauwels, in Plauen bei Dresden, Chemnitzerstrasse 29, I. Bearbeiten

84. Landschaft. Motiv aus Mockritz.
  200 M.

85. Landschaft. Motiv aus dem Plauen’schen Grunde.
  400 M.

86. Landschaft. Waldweg.
  300 M.

[23]

Jordan, Rudolf, Prof. a. D., Ehrenmitglied der Kön. Kunstakademie zu Dresden, in Düsseldorf. Bearbeiten

87. Nach durchwachter Nacht.
 1600 M.

Judeich, Fräul. Therese, in Dresden, Ammonstr. 3.Bearbeiten

88. Mühle in der Ramsau.
  90 M.

Junker, W., in Dresden, Victoriastrasse 10, III.Bearbeiten

89. Weibliches Bildniss. Brustbild.
  Privatbesitz.

90. Desgl. Desgl.
  Desgl.

Jutz, Carl, in Düsseldorf. Bearbeiten

91. Zahme Enten.
  800 M.

92. Landschaft mit Schafen.
  600 M.

Kamecke, Otto von, in Berlin. Bearbeiten

93. Val Orcine bei Chamounix. Aiguille verte et de Dru.
  1000 M.

Kappis, A., in München, Landwehrstr. 53.Bearbeiten

94. Erntebild aus Oberbayern.
  400 M.

Kaulbach, Prof. Friedr., in Hannover.Bearbeiten

95. Männliches Bildniss. Graf Westphal.

96. Weibliches Bildniss. Gräfin Westphal.

Kaulbach, Hermann, in München, Gartenstr. 12.Bearbeiten

97. „Thurmfalken.“ Genrebild.
 Privatbesitz.

Kessler, Aug., in Düsseldorf. Bearbeiten

98. Waldsee im bayerischen Gebirge.
  750 M.

99. Bei Brannenburg im bayrischen Gebirge.
  450 M.

Keudell, Fräul. Marie von, in Berlin SW., Königsgrätzerstr. 31.Bearbeiten

100. Fischerhaus am See.
  200 M.

101. Motiv aus Arnstadt in Thüringen.
  200 M.

[24]

Kirchner, Emil, Ehrenmitglied der Kön. Akademie der bildenden Künste in München, Carolinenplatz 2. Bearbeiten

102. Castel Pietra in Südtyrol. Partie aus den Bergstürzen bei Roveredo.
  1400 M.

Kirnig, Alois, in Prag, Bergstein 12. Bearbeiten

103. Partie an der Elbe bei Königinhof.
  500 M.

Klein, Wilhelm, in Düsseldorf.Bearbeiten

104. Mühle.
  350 M.

König, Hugo, Schüler des Herrn Prof. Oehme in Blasewitz, in Dresden, Räcknitzstr. 11, IV. Bearbeiten

105. Im Klosterhofe. Architekturbild.
  450 M.

106. Verlassen. Desgl.
  450 M.

Körner, Ernst, in Berlin NW., Kronprinzenufer 5. Bearbeiten

107. Dolma Bagdsche am Bosporus.
  4500 M.

Kopp, Fräul. M., in Carlsruhe. Bearbeiten

108. Blumen und Früchte.
 650 M.

109. Blumen in einer Vase.

Kops, Franz, in Dresden. Walpurgisstr. 12, II.Bearbeiten

110. Weibliches Bildniss. Brustbild.
  Privatbesitz.

111. Genrebild.
 300 M.

Kotsch, Th., in München, Augustenstr. 11, 2, rechts.Bearbeiten

112. * Ein Bauernhof unter Nussbäumen gelegen. Nach einem Gewitter.
  1200 M.

113. Eine Dorfidylle.
  800 M.

Krausse, Robert, in Dresden, Pragerstrasse 38, Gartenhaus. Bearbeiten

114. Männliches Bildniss. Brustbild.
  Privatbesitz.

115. Desgl. Desgl.
 Privatbesitz.

Krüger, Carl, in Gohlis bei Dresden.Bearbeiten

116. Gosauschlucht am Gosausee im Salzkammergut.
  650 M.

[25]

Krüger- von Sivers, Frau Clara, auf Staëlenhof bei Pernau in Livland. Bearbeiten

117. Frühlingsregen. Blumenbild.
  480 M.

Kuntze, Carl Friedrich, Schüler im akad. Atelier für Landschaftsmalerei unter interim. Leitung des Herrn P. Mohn, in Dresden, Rhänitzgasse 17, III.Bearbeiten

118. Mühle im bayrischen Walde. Landschaft.
  400 M.

Laar, Fräul. Ulrike, in Berlin, Lützowstr. 7.Bearbeiten

119. Viola.
  500 M.

Lage, Fräul. J. von der, in Berlin SW., Kleinbeerenstr. 28, III.Bearbeiten

120. Christblumen auf dem Weihnachtstische.
  450 M.

121. Blumen unter Palmen.
  180 M.

Lang, Heinrich, in München, Schillerstr. 28.Bearbeiten

Reminiscenzen aus dem Feldzuge gegen Frankreich 1870/71. 20 Oelskizzen nach directen, im Gefolge des Kön. bayrischen II. Armeecorps unter General der Infanterie Freiherrn von Hartmann gemachten Beobachtungen.

122. In Weissenburg am Nachmittage des 4. August 1870 nach Einnahme der Stadt.

123. Verfolgung der Franzosen auf der Strasse von Froschweiler nach Reichshofen den 6. August 1870.

Im Hintergrunde Reichshofen und der Höhenzug gegen Niederbronn. Die Infanterie am Waldsaume ist das Bataillon Gebhardt vom 5. Infanterie-Regiment; die verfolgende Cavalerie das 1. Chevauxlegers-Regiment, welches bei dieser Gelegenheit 2 Geschütze erbeutete.

[26] 124. Langensulzbach. Stabsquartier des II. bayrischen Corps nach der Schlacht bei Wörth den 6. August 1870.

125. Marsch durch die Vogesen den 9. August 1870.

Heilmann „Antheil des Kön. bayr. II. Armeecorps aus dem Feldzuge 1870/71“ sagt darüber: Bitsch musste umgangen werden. Dieses wäre auf gutgebahnter Strasse südlich vom Platze wohl möglich gewesen; da diese Strasse aber im Schussbereiche der Veste lag, so beschloss der Corps-Commandant, auf einer Transversale, welche durch ein Wald-Defilée führte, von Egolshardt nach Lemberg zu marschiren. Für Geschütze und Wagen war das Passiren dieses Defilées, welches übrigens von den Genietruppen erst practikabel gemacht werden musste, immerhin eine schwierige Aufgabe.
Im Mittelgrunde General v. Lutz mit Herren des Corpsstabes.

126. Im Vogesendorf Montbronn den 10. August 1870.

127. Ein Marschtag in der Champagne.

128. Bivouac bei Dombasle den 27. August 1870 auf dem Marsche gegen Sedan.

129. Eintreffen der Avantgarde des Kön. bayrischen II. Corps bei Beaumont den 30. August 1870.

Rechts General von Hartmann mit dem Corpsstab. Im Mittelgrunde Beaumont mit einem der Morgens überfallenen französischen Lager. Im Hintergrunde die ferme la Thibaudine und la Besace. Der galoppirende Officier im blauen französischen Artillerie-Mantel ist Major v. Egloffstein vom 5. Chevauxlegers-Regiment, welcher trotz eines Schlüsselbeinbruches den ganzen Tag zu Pferde geblieben war. Leider kam das Corps aber nicht mehr zu einem directen Eingreifen in’s Gefecht.

[27] 130. Vorgehen der III. bayrischen Division (von Walter) über Noyers und Remilly zur Unterstützung des I. bayrischen Corps in Bazeilles (Schlacht bei Sedan) den 1. September 1870.

Im Hintergrunde links der rechte Flügel der grossen Artillerie-Aufstellung des II. bayerischen Corps. Im Vordergrunde General von Hartmann mit seinem Stabe.

131. Das II. Chevauxlegers-Regiment als Particularbedeckung der grossen Batterie des II. bayrischen Armeecorps bei Wadelincourt (Schlacht bei Sedan) den 1. September 1870.

General v. Hartmann mit seinem Stabe passirte eben die Fronte des Regiments, als diese Granate so unglücklich traf. Die Ulanen mit den Handpferden in der rechten Ecke gehören zur Stabswache. Vor der Fronte Oberst von Horadam.

132. Episode aus der grossen Attaque bei Floing (Schlacht bei Sedan) den 1. September 1870.

Das Generalstabswerk sagt über diese Action: Französische Schwadronen brachen ungeachtet des gegen sie gerichteten wirksamen Kartätschenfeuers bis in die Linie der am Höhenrand südlich von Floing abgeprotzten 8 Geschütze ein. Die Bedienungsmannschaft musste mit Wischer und Seitengewehr Widerstand leisten. Der Abtheilungs-Commandeur, Major v Uslar, kämpfte persönlich gegen mehrere Reiter. Doch gelang es der 5. Comp., Regts. Nr. 94, unter Hauptmann von Schnellenbühel, den Feind durch kräftiges Feuer zu vertreiben. Das Schnellfeuer der nachrückenden Compagnieen warf aber die feindliche Cavalerie nach allen Seiten hin auseinander, so dass letztere zum Theil an den steilen Hängen des Höhenrückens hinabstürzte.

133. Episode aus dem Strassenkampfe in Balan (Schlacht bei Sedan) den 1. September 1870.

Die engagirte Truppe ist das 15. bayerische Infanterie-Regiment unter Oberst von Treuberg.

[28] 134. Ein Theil des Schlachtfeldes bei Floing, wo die grossen Attaquen stattfanden.

135. Verhandlung mit General von Wimpffen am Thore von Torcy (Sedan) den 2. September 1870.

Das Generalstabswerk äussert sich darüber: Da von französischer Seite noch immer kein Bevollmächtigter erschien, so wurde Hauptmann Zingler vom Generalstabe des grossen Hauptquartiers in Begleitung des Generals Grafen Reille nach Sedan entsendet, um dem General Wimpffen mitzutheilen, dass die Feindseligkeiten um 10 Uhr Vormittags wieder beginnen würden, falls bis dahin das Zustandekommen der Capitulation nicht gesichert sei. Der französische Oberbefehlshaber weigerte sich dennoch, die Verhandlungen wieder aufzunehmen etc. Als indessen der Hauptmann erklärte, dass er in solchem Falle den Auftrag habe, auf seinem Rückwege den deutschen Truppen Befehl zum Feuern zu überbringen, entschloss sich General Wimpffen endlich zum Aufbruch.
Der grüssende französische Officier ist Prinz Murat welcher die Erlaubniss erhalten hatte, sich nach Bellevue zu Napoleon zu begeben.

136. Uebergang des II. bayrischen Corps über die Seine bei Corbeil den 17. September 1870.

137. Einquartierung der Batterie Gessner im Théâtre lyrique in Corbeil.

Der Officier vor der Bühne ist Oberlieutenant Hederer.

138. Episode aus dem Gefecht bei Plessis-Piquet vor Paris den 19. September 1870.

Die von Longjumeau nach Paris führende Strasse war stellenweise durch Gräben unfahrbar gemacht, welche die überall her requirirten Bauern zuwerfen mussten. Cavalerie und Artillerie passirten in rascher Gangart die halb zugeworfenen Gräben, während die Infanterie die Böschungen erkletterte und die Bauern den verdächtig nahen Granatwölkchen

[29]

ohne das eindringliche Einschreiten der Stabswache unter Hauptmann von Aussin wohl ausgewichen wären.
Im Hintergrunde die Redoute von Châtillon, nachmalig sogenannte Bayernschanze, welche an diesem Tage genommen wurde. Links erkennt man am Pulverdampfe die Stellung der deutschen Artillerie bei Malabry und[WS 1] Petit-Bicêtre (Richtung gegen Versailles).

139. Chatenay, Hauptquartier des General-Commando’s des II. bayrischen Corps während der Belagerung vor Paris 1870/71.

Zu jener Zeit war die Uniform nicht immer ordonnanzmässig zu erhalten, die Leute schützten sich, so gut es ging, mit Decken, Shlips, Holzschuhen etc. gegen die Unbilden des Winters und die aus allen Abtheilungen commandirten Kaminkehrer trugen häufig ihr in der Heimath gebräuchliches charakteristisches Abzeichen, den Cylinderhut, zu ihren betreffenden Uniformen.

140. Batterie IX. vor Paris auf dem Plateau von Châtillon.

Im Hintergrunde der Mont Valérien und der südliche Theil von Paris bis zum Invaliden-Dom.

141. Im Fort de Vanves während des Waffenstillstandes im Februar 1871.

Der Fuhrendienst wurde grossentheils von preussischen Train-Mannschaften geleistet.

Langko, Diederich, in München, Schwanthalerstr. 27. Bearbeiten

142. Partie aus dem Freisinger Moor bei München, in der Ferne die bayrischen und tyroler Alpen.
  700 M.

Leinweber, H., in Düsseldorf.Bearbeiten

143. „Dein ist mein Herz.“
  750 M.

144. Der erste Schritt.
  500 M.

[30]

Leonhardi, Eduard, Ehrenmitglied der Kön. Kunstakademie zu Dresden, in Loschwitz.Bearbeiten

145. An den einsamen Ufern der Spreewald-Gewässer.
  1000 M.

146. Waldlandschaft in abendlicher Stimmung.
 1000 M.

Leu, A., Professor in Düsseldorf.Bearbeiten

147. Abend am Golf von Neapel.
  2000 M.

148. Römisches Thor.
  3000 M.

149. „Marine“ von Capri.
  2000 M.

Linderum, Richard, Schüler im akad. Atelier des Herrn Hofrath Prof. Pauwels in Dresden, Neuegasse 4, II. Bearbeiten

150. Heimweg. Genrebild.
  500 M.

151. Im Atelier. Desgl.
  Eigenthum des Sächs. Kunstvereins.

Lindlar, J. W., in Düsseldorf, Alexanderstr. 22. Bearbeiten

152. Wasserfall. Motiv aus dem Val Anzasca.
  1200 M.

Lobedan, Fräul. Clara, in Berlin SW., Hafenplatz 5. Bearbeiten

153. Stillleben.
  450 M.

Ludwig, Fräul. Auguste, in Düsseldorf. Bearbeiten

154. Weibliches Bildniss. Brustbild.
  Privatbesitz.

155. Gestörte Eintracht. Genrebild.
  450 M.

Ludwig, C., Professor an der Kön. Kunstschule in Stuttgart.Bearbeiten

156. Aus Oberbayern. Blick in die Ebene.
  2000 M.

Lutteroth, A., in Hamburg, Uhlenhorst.Bearbeiten

157. Norddeutsche Landschaft.
  1500 M.

158. Herbstwald. Fontainebleau.
  1800 M.

[31]

Mali, Chr., in München, Landwehrstr. 46.Bearbeiten

159. Dorfleben. Motiv aus Tyrol.
  1000 M.

160. Viehheerde bei der Tränke. Motiv aus Tyrol.
  600 M.

161. Abzug von der Alm.
  1000 M.

Meissner, Ernst, in München, Heustr. 20a.Bearbeiten

162. Thierstück.
  2500 M.

163. Abendgebetläuten.
  850 M.

164. Schaftränke im Winter.
  800 M.

Metz, Caesar, in München, Schwanthalerstr. 18, ½3Bearbeiten

165. Waldeingang.
 700 M.

Meyerheim, Paul, Mitglied der Akademie der Künste in Berlin W., Matthäikirchstr. 3.Bearbeiten

166. Kühe auf der Weide.
  2000 M.

Meyerheim, Wilh., in Berlin, Oranienburgerstr. 51. Bearbeiten

167. Im Sommer.
  150 M.

168. Im Winter.
  150 M.

Morgenstern, Carl Ernst, in München, äussere Nymphenburgerstr. 23. Bearbeiten

169. Am Mühlweiher.
  1150 M.

170. Mondnacht am Ammersee in Oberbayern.
  1150 M.

Mosengel, A., in Hamburg, Catharinenstr. 41.Bearbeiten

171. Der Ortler.
 1200 M.

Mühlig, Hugo, Schüler im akad. Atelier für Landschaftsmalerei unter interim. Leitung des Herrn P. Mohn, in Dresden, Kamenzerstr. 24, I.Bearbeiten

172. Heimkehrende Herde.
  Eigenthum des Sächs. Kunstvereins.

173. Dorfidylle. Landschaft.
  150 M.

174. Mühle. Desgl.
  200 M.

[32]

Müller, C. W., in Strehlen b. Dresden, Oststr. 2, I. Bearbeiten

175. Bergwässerchen in der Sächs. Schweiz. Landschaft.
 Eigenthum des Sächs. Kunstvereins.

Müller, Moritz, Ehrenmitglied der Kön. Kunstakademie zu Dresden, in Blasewitz, Prohliser Str. 13.Bearbeiten

176. Bildniss eines kleinen Mädchens. Kniestück.
  Privatbesitz.

177. Männliches Bildniss. Kniestück.
  Desgl.

Naumann, Carl, in München, Marsstrasse 12, 2, 2. Aufgang. Bearbeiten

178. Eine Partie Schach.
  600 M.

Nielssen, Johan, in München, Augustenstr. 23, IV.Bearbeiten

179. Norwegischer Strand.
  400 M.

Nikutowski, A., in Düsseldorf, Gräfenberger Chaussee 60.Bearbeiten

180. Schneesturm. Genrebild.
  400 M.

Nordenberg, Bgt., in Düsseldorf. Bearbeiten

181. Hirtenkinder aus Dalecarlien.
  600 M.

Nordgren, Axel, Mitglied der Kön. Kunstakademie zu Stockholm, in Düsseldorf.Bearbeiten

182. Mondnacht an der norwegischen Küste.
 1500 M.

Obermüllner, A., in Wien, Neubaugasse 36.Bearbeiten

183. Aulandschaft. Staffage von Ludw. Voltz.
 800 M.

184. Die Gletscherhänge des Ortler in Tyrol, von der Franzenshöhe an der Stilfserjochstrasse gesehen.
  3600 M.

Ockel, Eduard, in Berlin W., Steglitzerstr. 22.Bearbeiten

185. Auf der Höhe. Kämpfende Hirsche.
  8000 M.

Oehme, Prof. E., in Blasewitz, Ehrenmitglied der Kön. Kunstakademie zu Dresden.Bearbeiten

186. An der Elbe. Landschaft.
 2400 M.

[33]

Oehmichen, Hugo, in Düsseldorf.Bearbeiten

187. * Jubiläumstag.
 4000 M.

188. In der Galerie.
  850 M.

Parmentier, Fräul. Marie von, in Wien III., Hauptstrasse 90. Bearbeiten

189. Ebbe im Hafen von Dieppe.
  2000 M.

Patzig, Otto, in Würzburg.Bearbeiten

190. Männlicher Studienkopf.
  400 M.

191. Weiblicher Studienkopf.
  400 M.

Peerdt, Ernst te, in Düsseldorf. Bearbeiten

192. Klostertoilette.
  2700 M.

Peters, Fräul. Anna, in Stuttgart, Rothebühlstr. 1 B. Bearbeiten

193. Frühlingsstrauss.
  500 M.

194 Syringen. Blumenstück.
  600 M.

Peters, P. F., in Stuttgart, Rothebühlstr. 1 B.Bearbeiten

195. Morgenlandschaft. Motiv von Harburg bei Oettingen-Wallerstein in Bayern.
  1200 M.

Pettenkoffer, Aug., in Wien. Bearbeiten

196. Oesterreichischer Husaren-Officier.
  Verkäuflich.
      Eigenthum der Kunsthandlung von A. Ernst in Dresden, Pragerstr. 49.

Pfeiffer, Wilhelm, in München.Bearbeiten

197. Im Obstgarten. Genrebild.
  380 fl. ö. W. Silber.

198. Durchgegangen. Genrebild.
 166 fl. ö. W. Silber.

Pflugradt, G., in Berlin, Königsgrätzer Strasse 51. Bearbeiten

199. Mecklenburgische Dorflandschaft im Herbst.
  750 M.

Plathner, H., in Düsseldorf. Bearbeiten

200. Heimlichkeiten.
  250 M.

[34]

Pohle, Leon, Professor an der Kön. Kunstakademie in Dresden, Circusstr. 37, I. Bearbeiten

201. Bildniss eines Knaben. Ganze Figur.
  Privatbesitz.

202. Bildnissgruppe.
  Desgl.

Preller, Friedrich, in Dresden, Blochmannstr. 18. Bearbeiten

203. Landschaft aus dem Anio-Thale bei Subiaco.
  3000 M.

204. * Italienische Gebirgslandschaft.
 6000 M.

Prölss, Friedrich, Schüler im akad. Atelier des Herrn Hofrath Prof. Pauwels in Dresden, Dippoldiswaldaergasse 3a.Bearbeiten

205. Alte Geschichten. Genrebild.
 1200 M.

Puyroche-Wagner, Frau Elise, in Lyon, 8 rue Tronchet, Ehrenmitglied der Kön. Kunstakademie zu Dresden. Bearbeiten

206. Im Monat März. Blumenstück eigener Composition nach der Natur.
 425 M.

Raupp, Prof. Carl, in Nürnberg, innere Kramerklettstr. 33. Bearbeiten

207. „Wer kommt?“ Genrebild.
  1200 M.

Raven, E. von, in Düsseldorf.Bearbeiten

208. Aus dem Königsforst bei Bensberg.
  450 M.

Ravenstein, P. von, in Carlsruhe. Bearbeiten

209. Waldpartie aus dem Riesengebirge.
  300 M.

Reichenbach, Woldemar Graf, in Dresden, Rietschelstr. 11, II. Bearbeiten

210. „Versunken und Vergessen.“ Genrebild.
  1800 M.

Reinherz, Conrad, in München, Marsstr. 32/2, rückw. Bearbeiten

211. Landschaft mit Staffage.
  400 M.

[35]

Rentzell, August von, in Berlin, Dragonerstr. 22. Bearbeiten

212. Am Gartenzaune.
  900 M.

213. Morgen-Toilette.
 250 M.

Rettich, K., in Weimar. Bearbeiten

214. Gewitterschwüle. Landschaft.
 900 M.

Richter, Fräul. Helene, in Rom. Bearbeiten

215. Italienisches Bettelkind. Zusammen 1800 M.
216. Mädchen von Capri.

Roestel, Fräul. Agathe, in München, Landwehrstrasse 40, III. Bearbeiten

217. Stillleben.
  700 M.

Roman, Max, in Carlsruhe. Bearbeiten

218. Brunnen im Albanergebirge.
  350 M.

Ruths, Valentin, in Hamburg, Uhlenhorst, Fährstrasse 23a. Bearbeiten

219. Haidelandschaft am Harz.
  700 M.

220. Felsschlucht.
  1200 M.

221. Abend am Berninagebirge.
  1500 M.

Schenker, J., in Dresden, Mosczinskystrasse 1, III.Bearbeiten

222. Genzano.
  360 M.

223. * Strand in Ostfriesland. Morgen.
  600 M.

Schietzold, R., in München, Carlsplatz 3, III. Bearbeiten

224. Regenstimmung am Starnberger See.
  1200 M.

225. Heuernte.
  1200 M.

Schlesinger, F., in München, Heustrasse 20a.Bearbeiten

226. Geheime Correspondenz.
  200 M.

227. Verbotene Lecture.
  200 M.

Schönert, Fräul. Gabriele, in Dresden, Bergstrasse 63, I.Bearbeiten

228. Blumenstück.
  150 M.

[36]

Schönleber, G., in München, Arcisstr. 34/0. Bearbeiten

229. Abend in Chioggia.
  1600 M.

Schrader, Fräul. Berta, in Dresden, Christianstr. 10. Bearbeiten

230. Am Morgen. Interieur.
  375 M.

Schubert, Prof. F., in Blasewitz, Deutsche Kaiser-Allee 11.Bearbeiten

231. Manoch’s Opfer. Buch der Richter Cap. 13, Vers 20.
  2500 M.

232. Verkündigung Mariä.
  1000 M.

Schubert, Victor von, in Dresden, Schnorrst. 18, part. Bearbeiten

233. Entsagung. Genrebild.
  800 M.

234. Tristan und Isolde trinken den Liebestrank.
 650 M.

Schuch, Prof. Werner, in Hannover.Bearbeiten

235. Auf Tod und Leben.
 6000 M.

236. Haidelandschaft.
  4500 M.

237. Tscherkessen-Vedette.
  750 M.

Schultze, Robert, in Düsseldorf. Bearbeiten

238. Der Tödi. Linththal. Schweiz.
  1600 M.

Schuster, Rudolf, in Stuttgart, untere Olgastr. 15.Bearbeiten

239. Meiler in einem voigtländischen Walde bei Mondaufgang. Landschaft.
  Eigenthum des Sächs. Kunstvereins.

240. Verlassen. Landschaft.
      Verkäuflich zu 1500 M., welche Summe zur Unterstützung eines hilfsbedürftigen Künstlers verwendet werden soll.

Seele, A. C., aus München, z. Z. in Zwickau.Bearbeiten

241. Landschaft. Motiv aus Oberbayern.
  400 M.

[37]

Seydel, Eduard, in Dresden, Feldgasse 10, III. Bearbeiten

242. Waldpartie aus der Sächs. Schweiz. Landschaft.
 Eigenthum des Sächs. Kunstvereins.

243. Waldpartie. Landschaft.
  400 M.

244. Landschaft. Motiv aus Böhmen.
  180 M.

245. Gewitterstimmung. Landschaft.
  120 M.

Simonson, D., in Dresden, Strehlenerstr. 2, part. Bearbeiten

246. Bildniss des Herrn Hofschauspieler Porth im Costüm eines römischen Imperators. Kniestück.
 Privatbesitz.

247. Bildniss eines kleinen Mädchens. Halbe Figur.
  Privatbesitz.

248. Weibliches Bildniss. Brustbild.
  Desgl.

Sommer, C. A., in Altona, gr. Gärtnerstr. 66. Bearbeiten

249. Am See. Holstein.
 600 M.

Sonderland, F., in Düsseldorf.Bearbeiten

250. „Weit davon ist gut vor’m Schuss.“
  500 M.

Sondermann, H., in Düsseldorf. Bearbeiten

251. Kirchenfeier.
  1600 M.

Stefan, Arnold, in München, Schillerstr. 27, I.Bearbeiten

252. Studienplatz. Motiv vom Brienzer See in der Schweiz.
  700 M.

253. Herbstlandschaft mit Staffage.
  Eigenthum des Sächs. Kunstvereins.

Steffan, J. G., in München, Schillerstr. 27, I. Bearbeiten

254. Episode aus den Bergen. Motiv aus Ramsau.
 800 M.

[38]

Stegmann, August, Schüler im akademischen Atelier des Herrn Hofrath Prof. Pauwels in Dresden, Pillnitzerstr. 50, III. Bearbeiten

255. „Der Vortrag macht des Redners Glück.“ Genrebild.
  1200 M.

256. * Männliches Bildniss. Kniestück.
  Privatbesitz.

Stichart, Alex., in Dresden, Zittauerstr. 25. Bearbeiten

257. Glühwürmchen. Genrebild.
  600 M.

Storch, Frau Anna, in Breslau, Teichstr. 3.Bearbeiten

258. Rosen am Wasser.
  350 M.

Stückelberg, E., in Basel, Petersgraben 1. Bearbeiten

259. Siegesopfer im heiligen Hain.
  9000 M.

260. Auf dem Lande. Familienbild.
  2250 M.

Suchodolska, Frau Lisbeth von, in Dresden Striessener Strasse 54, II. Bearbeiten

261. * Archäologische Studien. Genrebild.
  800 M.

Tetzner, Edm., in Weimar.Bearbeiten

262. Morgenstimmung. Genrebild.
 900 M.

Thiele, Arthur, in Blasewitz, Tolkewitzerstr. 9.Bearbeiten

263. * Sonniger Wintertag in der Dresdner Haide.
  2400 M.

264. * Spätherbstmorgen.
 1000 M.

265. Rehe am Wintermorgen.
  Eigenthum des Sächs. Kunstvereins.

266. * Winterabend.
  750 M.

Thomas, Adolf, in Dresden, Blumenstr. 5, part. Bearbeiten

267. Herbstlandschaft an der Ostsee. Motiv aus Heringsdorf.
  Eigenthum des Sächs. Kunstvereins.

268. Abend an der Elbe bei Sebusein in Böhmen. Landschaft.
 500 M.

[39]

Triebel, Prof. Carl, in Berlin, Dragonerstr. 22.Bearbeiten

269. Die Hohneklippen, gesehen von Hasserode bei Wernigerode im Harz.
  2000 M.

Türcke, R., Frhr. v., in Nizza, Boulevard du Pont Neuf 36. Bearbeiten

270. Schweizer Landschaft. Motiv bei Chambéry.
  500 M.

Voltz, Ludwig, in München, Schillerstrasse 28. Bearbeiten

271. Edelhirsch mit Wild durch Auen ziehend.
  300 M.

Watter, Jos., in München, Briennerstr. 31, I.Bearbeiten

272. Häusliche Arbeit.
  1350 M.

Weber, H., in Wien.Bearbeiten

273. Ungarische Erntescene.
  Verkäuflich.
      Eigenthum der Kunsthandlung von A. Ernst in Dresden, Pragerstr. 49.

Weber, Paul, in München, Schwanthalerstr. 48 a/2.Bearbeiten

274. Motiv aus dem Catskill-Gebirge in Nordamerika.
  500 M.

Weichberger, E., in Weimar, Rittergasse 9. Bearbeiten

275. Frühlingsabend im Walde.
  500 M.

276. Abend, nach dem Regen.
  400 M.

Wichmann, Johannes,Schüler im akad. Atelier des Herrn Gal.-Director Prof. Dr. Hübner in Dresden, Annenstrasse 19. Bearbeiten

277. Gretchen.
  Verkäuflich.

Wilberg, Ch., in Berlin. Bearbeiten

278. Neapel.
  900 M.

279. Palermo mit dem Monte Pellegrino.
  600 M.

280. Forum romanum.
  1500 M.

[40]

Wilhelm, Carl, Schüler im akad. Atelier des Herrn Hofrath Prof. Pauwels in Dresden, a. d. Bürgerwiese 19, IV.Bearbeiten

281. „Langen und Bangen in schwebender Pein.“ Genrebild.
  700 M.

282. Wirthstöchterlein. Genrebild.
  450 M.

Willroider, L., in München, Landwehrstr. 40/2.Bearbeiten

283. Umgebung von München.
  500 M.

Winkler, Olof, in Weimar, Grünstadter Weg 1c.Bearbeiten

284. Am Waldesrande.
  1200 M.

285. Frühlingsabend, Parkeingang.
  900 M.

Winterstein, Erhard, in Dresden, Friedrichstr. 32.Bearbeiten

286. Weiblicher Studienkopf.
 150 M.

Wolf, Friedrich, in Dresden, Blasewitzerstr. 1.Bearbeiten

287. „Wer ist’s?“ Genrebild.
  Verkäuflich.

288. „Erster Kummer.“ Desgl.
  Desgl.

Wolfrom, Friedrich Ernst, Schüler im akad. Atelier des Herrn Gal.-Director Prof. Dr. Hübner in Dresden, Sophienstr. 6, III. Bearbeiten

289. Cesare Borgia und seine Schwester Lucrezia beschliessen den Tod des Herzogs von Gandia.
 Verkäuflich.

Wrage, H., in Berlin, Potsdamerstr. 122.Bearbeiten

290. Waldlandschaft.
  800 M.

Zeyss, Frau Julie, in Dresden, gr. Plauenschestrasse 22, III.Bearbeiten

291. Im Herbst. Blumen und Früchte.
 220 M.

Zschimmer, Emil, in Weimar. Bearbeiten

292. Landschaft. Blick in das Saalthal. Motiv aus dem Reussischen Oberlande.
  1500 M.



[41]

II. Zeichnungen, Cartons, Aquarelle, Stiche etc.Bearbeiten

Assmann, Johann Eduard, in Dresden, Albrechtsstrasse 25, IV.Bearbeiten

293. Die Aula der Annenrealschule in Dresden. Tuschzeichnung.
 300 M.

Büchel, Ed., in Dresden, Blasewitzerstr. 11, II.Bearbeiten

294. Madonna Sixtina. Nach dem Gemälde von Raphael. Neustich der Steinla’schen Platte. Kupferstich.
  Eigenthum des Sächs. Kunstvereins.

Bürkner, Fräul. Fanny, in Dresden, Amalienstr. 22. Bearbeiten

295. Beim Bilderbuche. Aquarell.
  25 M.

296. Der böse Fuss. Desgl.
  25 M.

297. Verdriesslich. Desgl.
 25 M.

298. Der Brief. Desgl.
  25 M.

Bürkner, Hugo, Prof. an der Kön. Kunstakademie in Dresden, Amalienstr. 22. Bearbeiten

299. Drei Bildnisse Seiner Majestät des Königs Johann von Sachsen aus verschiedenen Lebensaltern. Radirungen.
  30 M.

Foersterling, Otto, in Klein-Zschachwitz b. Dresden. Bearbeiten

300. Im Hairlach. Tyrol. Landschaft. Koblenzeichnung.
  Eigenthum des Sächs. Kunstvereins.

301. Im Fundes. Tyrol. Landschaft. Kohlenzeichnung.
  Eigenthum des Sächs. Kunstvereins.

302. Die drei Zinken. Dolomiten. Landschaft. Kohlenzeichnung.
  Eigenthum des Sächs. Kunstvereins.

[42]

Friedrich, Ludwig, in Dresden, Waisenhausstr. 5, Flügel rechts.Bearbeiten

303. Aussicht von des Bergklausners Ekkehard Waldkirchli in Appenzell. Bleistift- und Tuschzeichnung.
  180 M.

Gerbing, Fräul. Doris, in Weimar, Frauenthorstr. 9. Bearbeiten

304. Die sieben Raben. Copien nach den im Museum zu Weimar befindlichen Gemälden von Moritz von Schwind. Aquarelle.
  7500 M. ohne Vervielfältigungsrecht.

Auf dem I. Bilde „die Familiengruppe“, in welcher das in der darüber befindlichen Suite kurz angedeutete Märchen erzählt wird, inmitten der Genius der Malerei, welcher den Worten lauscht, um ihnen Gestalt zu geben. Die Darstellung der Suite selbst ist 1) Der Fluch der Mutter. 2) Die Mutter fällt in Folge des Fluches todt nieder und die sieben Knaben fliegen als Raben davon. 3) Die treue Schwester folgt den Raben zum Walde, bis 4) sie ermattet zusammensinkt. Eine wohlthätige Fee erscheint, 5) lässt sich von dem Mädchen das Leid klagen und verheisst ihr die Erlösung ihrer sieben Brüder, wenn sie sieben Jahre schweigen und sieben Hemden spinnen würde. 6) Die treue Schwester, welche bereits über sechs Jahre geschwiegen und gesponnen hat, sitzt schweigsam und spinnend auf dem hohlen Baume, der ihr zur Wohnung dient.
II. An einem Quell ist eine mittelalterliche Jagdgesellschaft versammelt, die einen vermissten Genossen durch Hornsignale zu rufen bemüht ist.
III. Dieser Verirrte hat indess die wunderschöne Jungfrau, welche spinnend auf dem Baumstamme sitzt, nur von ihrem goldblonden Haar umwallt, gefunden.
IV. Der schöne Königssohn hält die keusche Jungfrau auf seinen Armen.
V. und führt sie dann auf seinem Rosse zur Stammburg seiner königlichen Eltern (sie hält den Zeigefinger auf den Lippen und beharrt im Schweigen).

[43]

VI. Sie soll nun seine Gattin werden und erscheint im Brautschmuck vor dem versammelten Hofe, über der Gruppe schweben die Raben.
VII. Die glücklichen Gatten finden ihre Freude am Wohlthun.
VIII. In der Nacht aber steigt sie aus dem Bette und spinnt bei dem Scheine des Mondes am siebenten Hemde.
IX. Sie wird Mutter zweier Knaben; als die Kinder gebadet werden, fliegen sie zum Entsetzen der Amme als Raben davon.
X. Die unschuldige Mutter wird vom nächtlichen Vehmgericht als Hexe zum Feuertode verurtheilt.
XI. Der Gatte nimmt Abschied von seiner Gattin.
XII. Während sie gefesselt wird, erscheint die Fee mit der Sanduhr, anzeigend, dass die Frist sehr bald verflossen sein wird.
XIII. Der Wagen, auf welchem die Dulderin zum Richtplatz geführt werden soll, wird durch das Hindrängen und Flehen der Armen aufgehalten.
XIV. Die Fee bringt den sieben Raben die sieben Hemden.
XV. Während die Dulderin schon auf dem Scheiterhaufen steht, ist die letzte Stunde des siebenten Jahres vorüber und die erlösten Brüder kommen auf weissen Rossen herangebraust, die Fee bringt die beiden Prinzen als reizende Knaben zurück, der Prinz stürzt zu den Füssen seines nun von jeder Schuld freien Weibes und Alles jauchzet und jubelt.

Geudtner, Fräul. Anna, in Oberlössnitz bei Dresden, an der Meissner Chaussee 88. Bearbeiten

305. Frühlingsblumen.
 75 M.

Geudtner, Fräul. Elise, in Oberlössnitz bei Dresden, an der Meissner Chaussee 88.Bearbeiten

306. Stiefmütterchen. Gouachegemälde.
 30 M.

307. Primel. Gouachegemälde.
  25 M.

308. Frühlingsblumen. Gouachegemälde.
  60 M.

[44]

Göbel, C., in Wien, Wienstr. 23.Bearbeiten

309. Grossvater mit Enkel aus Hallstadt in Ober-Oestreich. Aquarell.
 500 M.

310. Grossmutter mit Enkelin aus Hallstadt in Ober-Oestreich. Desgl.
  500 M.

Hasemann, Wilh., in Weimar. Bearbeiten

311. Trotzköpfchen. Genrebild. Aquarell.
  150 M.

Hauschild, Prof. M., z. Z. in Neapel, Ehrenmitglied der Kön. Kunstakademie zu Dresden.Bearbeiten

312. Ponte Rialto in Venedig. Aquarell.

313. Inneres der Marcuskirche in Venedig. Desgl.

314. Kircheninneres in Assisi. Desgl.

Heine, Wilhelm, Brigade-General a. D. in Blasewitz, Residenzstr. 29.Bearbeiten

315. Inneres einer Klosterkirche in Frankreich. Wasserfarbe.
  Privatbesitz.

316. Rouen vor vierzig Jahren. Desgl.
  300 M.

Kohlschein, Jos., in Düsseldorf, Duisburgerstr. 40.Bearbeiten

317. Hochzeit zu Cana. Kupferstich nach dem Gemälde von Paul Veronese.
 150 M.

318. Christus am Kreuze. Kupferstich nach dem Gemälde von H. Lauenstein.
  75 M.

Krüger, Carl, in Gohlis bei Dresden.Bearbeiten

319. Wasserstrasse im Spreewalde. Dorf Lehde. Landschaft. Aquarell.
  Eigenthum des Sächs. Kunstvereins.

Lage, Fräul. J. von der, in Berlin SW., Kleinbeerenstr. 28, III.Bearbeiten

320. Blühender Cactus. Aquarell.
  150 M.

[45]

Reich, Fräul. Auguste, in Dresden, Struvestr. 16, II. Bearbeiten

321. Weibliches Bildniss. Brustbild. Kreidezeichnung.
  Privatbesitz.

322. Weiblicher Studienkopf. Kreidezeichnung.
 90 M.

Reinhard, Aug., in Loschwitz. Bearbeiten

323. Junotempel bei Girgenti. Landschaft. Aquarell.
  150 M.

Schindler, Fräul. Alma, in Dresden, Seilergasse 15, III. Bearbeiten

324. Iris und Winde. Blumenstück. Gouachegemälde.
 20 M.

Schlegel, F. A., n Dresden, Reichsstr. 5, III. Bearbeiten

325. Nordische Haide. Landschaft. Aquarell.
  150 M.

326. Herbstlandschaft. Aquarell.
  150 M.

Schrader, Fräul. Berta, in Dresden, Christianstrasse 10.Bearbeiten

327. Motiv aus dem Dome zu Meissen. Aquarell.
 350 M.

Werner, Prof. Carl, in Leipzig, Gellertstr. 2. Bearbeiten

328. Inneres der Grabeskirche in Jerusalem. Aquarell.
  1000 M.

329. Inneres der Kirche Sta. Croce in Jerusalem. Desgl.
  1000 M.

Willroider, Josef, in Düsseldorf, Adlerstr. 64.Bearbeiten

330. Defregger’s Geburtshaus in Dölsach in Tyrol. Original-Radirung. Meisterdruck.
  30 M.

Zimmermann, Fr., in München. Bearbeiten

331. Franz nimmt Abschied vom Bischof von Bamberg. Scene aus „Götz von Berlichingen“. Nach dem Gemälde von Carl Becker. Kupferstich.
      Vereinsblatt des Sächs. Kunstvereins auf das Jahr 1877.

[46]

Zschoche, Gust., in Dresden, Räcknitzstr. 8, IV.Bearbeiten

332. Ein Rahmen mit verschiedenen Holzschnitten.




Abbildungen von aus Mitteln des Kunstfonds gefertigten Kunstwerken. (Blätter des Albums des Kunstfonds.)Bearbeiten

A. Nach Gemälden für das neue Kön. Hoftheater.Bearbeiten

Grosse, Dr. Theodor, Professor an der Kön. Kunstakademie in Dresden, Albrechtsgasse 17, III. Bearbeiten

Cyclus von Deckengemälden in Wachsfarben ausgeführt im Foyer des 1. Stocks.

333. Zeus und Eros. Aquarell.
334. Erziehung des Dionysos. Photographie.
335. Aphrodite. Aquarell.
336. Dionysos und Ariadne. Photographie.
337. Hymen, Eros und Psyche. Aquarell.
338. Siegreiche Rückkehr des Dionysos. Mittelbild. Desgl.
339. Herakles und Hebe. Desgl.
340. Dionysos bestraft die Seeräuber. Photographie.
341. Apollo. Aquarell.
342. Ueberwindung des Dionysos durch die Titanen. Photographie.
343. Persephone und Thanatos. Aquarell.

[47]

Preller, Friedr., in Dresden, Blochmannstr. 18. Bearbeiten

Wandgemälde in Wachsfarben ausgeführt im Vorsalon der südlichen Kön. Hofloge.

344. Oedypus und Antigone. Aquarell.
345. Oedypus löst die Räthsel der Sphinx. Desgl.
346. Der kleine Oedypus wird aufgefunden. Desgl.
347. Achilles und Thetis. Desgl.
348 Achilles schleift den Hector. Desgl.
349. Achilles bei Chiron. Desgl.
350. Herkules tödtet den Nessus. Desgl.
351. Perseus und Andromeda. Desgl.
352. Herkules mit der Hirschkuh. Desgl.
353. Jason entflieht mit Medea. Desgl.
354. Phryxus. Desgl.
355. Jason raubt das goldene Vliess. Desgl.
Mohn, Paul, Lehrer an der Kön. Kunstakademie in Dresden, Striessener Platz 6, I.Bearbeiten

Wandgemälde in Wachsfarben ausgeführt im Vorsalon der nördlichen Kön. Hofloge.

356. Cyparissus. Aquarell.
357. Cyparissus. Desgl.
358. Cyparissus. Desgl.
359. Acis und Galathea. Desgl.
360. Acis und Galathea. Desgl.
361. Acis und Galathea. Desgl.
Rau, Prof. Woldemar, in Dresden, Liittichaustr. 14, III. Bearbeiten

Wandgemälde in Wachsfarben ausgeführt im Vorsalon der nördlichen Kön. Hofloge.

362. Diana und Endymion. Aquarell.
363. Diana. Desgl.

[48]

364. Diana und Actaeon. Desgl.
365. Hylas. Desgl.
366. Urtheil des Paris. Desgl.
367. Narciss. Desgl.
Scholtz, Julius, Professor an der Kön. Kunstakademie in Dresden, Wiener Str. 23.Bearbeiten
368. Kindergestalten und Kinderköpfe. Thürstück und zwei ovale Medaillons. In Wachsfarben ausgeführt im Vorsalon der südlichen Kön. Hofloge. Aquarelle.
Kiessling, P., in Dresden, Blumenstr. 5.Bearbeiten
369. Kindergestalten und Kinderköpfe. In Wachsfarben ausgeführt im Vorsalon der nördlichen Kön. Hofloge. Aquarelle.

B. Nach anderen Gemälden.Bearbeiten

Dietrich, Anton, in Dresden, Blasewitzerstr. 13, II.Bearbeiten
370. Wandgemälde in Wachsfarben ausgeführt für die Aula des Johanneums in Zittau. Hauptbild: „Paulus predigt in Athen.“ Vier Nebenbilder: „Egypten, Griechenland, Italien, Deutschland“. Unter dem Hauptbilde: Drei culturhistorische Friesfelder. Aquarell.

C. Nach Sculpturen.Bearbeiten

Henze, Robert, in Dresden, Chemnitzerstr. 19, pt. Atelier: Dorf Plauen, Hohestr.Bearbeiten
371. Spinnerin. Ueberlebensgrosses Brunnenstandbild auf dem Markte in Crimmitzschau. In Erz gegessen von Alb. Bierling in Dresden. Photographie.

[49]

Hultzsch, Hermann, in Dresden, Striessener Platz 12, II, Atelier: Pillnitzerstr. 57.Bearbeiten
372. Herzog Albrecht der Beherzte. Ueberlebensgrosses Standbild auf dem Burghofe der Albrechtsburg zu Meissen. In Erz gegossen von Alb. Bierling in Dresden. Photographie.
Weinhold, Heinrich, in Dresden.Bearbeiten
373–375. Christus, Moses und Johannes der Täufer, in Sandstein ausgeführte Statuetten zur Bekrönung des Altars der Kirche zu Frankenberg. Photographie.



[50]

III. Plastik.Bearbeiten

Baeumer, H., in Dresden, Mathildenstr. 17.Bearbeiten

376. Hausfrau. Statuette in Gyps.
  Eigenthum des Sächs. Kunstvereins.

Bechhof, S., Schüler im akad. Atelier des Herrn Prof. Dr. Schilling, in Dresden, Striesenerstr. 15, II. Bearbeiten

377. Löwentödter. Gruppe. Gypsmodell.
 Gypsabgüsse und in Bronze verkäuflich.

Brossmann, G., in Dresden, Schweizerstr. 10 b.Bearbeiten

378. Jongleur. Brunnenfigur. Statue in Gyps. Nebst 2 erläuternden Zeichnungen.

Donndorf, Prof. Adolf, in Stuttgart, Ehrenmitglied der Kön. Kunstakademie zu Dresden.Bearbeiten

379. * Freiligrath. Colossalbüste in Gyps.

Herb, Hugo, in Dresden, Cranachstr. 5, III.Bearbeiten

380. Tanzende Bacchantin. Modell in Wachs.
  200 M.

Herzig, August, in Dresden, Mathildenstr. 29.Bearbeiten

381. Die Begegnung des Kaisers Wilhelm mit dem Prinzen Ludwig (jetzt Grossherzog von Hessen) nach der Schlacht bei Gravelotte. Bestimmt als Relief für Erzguss zum hessischen Landeskriegerdenkmal in Darmstadt. Gypsmodell.

Heynert, Friedrich, Schüler im Atelier des Herrn Bildhauer Henze, in Dresden, Annenstr. 12.Bearbeiten

382. David. Statue. Gypsmodell.
  450 M.
  Abguss 45 M.

Kirchhoff, Theodor, in Klein-Zschachwitz. Bearbeiten

383. Bildniss Ihrer Königl. Hoheit der Frau Prinzessin Georg. Gypsbüste.
  Abguss 18 M.

[51]

Kruse, Bruno, Schüler im akad. Atelier des Herrn Prof. Dr. Schilling, in Dresden, Blumenstr. 38, I. Bearbeiten

384. Weibliche Büste. Gypsabguss.
  Abguss 50 M.

Lürsson, Ed., Lehrer der Kön. Bauakademie in Berlin. Bearbeiten

385. Büste des Prof. Dr. Carl Boetticher. Bronzirter Gyps.

386. In Bronze gegossene Medaille (Avers) auf den Prof. Dr. Carl Boetticher.
  Im Besitze des Kön. Museums zu Berlin.

Otto, Georg von, Schüler im akad. Atelier des Herrn Prof. Dr. Schilling, in Dresden, Elisenstr. 3. Bearbeiten

387. Mutterglück. Medaillon. Gypsabguss. In carrarischem Marmor das Stück 1200 M., Gypsabgüsse das Stück 50 M.
388. Muttersorge. Medaillon. Gypsmodell.

Panzner, Georg Otto, Schüler im akad. Atelier des Herrn Prof. Dr. Hähnel, in Dresden, Theresienstrasse 4, I. Bearbeiten

389. Oedipus und Antigone. Relief. Gypsmodell.
  300 M.

Roeder, Carl, Schüler im akad. Atelier des Herrn Prof. Dr. Hähnel, in Dresden, Ammonstr. 36, I.Bearbeiten

390. Germania. Gypsabguss. Bestimmt zur Ausführung als Kriegerdenkmal für die Stadt Greiz.
  300 M.

Schlüter, Carl, in Dresden, Schweizerstr. 10 b. Bearbeiten

391. * Römischer Hirte. Statue in Marmor nebst Säule.
  6000 M.

Stein, Werner, Schüler im akad. Atelier des Herrn Prof. Dr. Schilling, in Dresden, Blumenstr. 2, III. Bearbeiten

392. Gnom mit Rabe. Gypsmodell.
  In Bronze 1800 M.



[52]

IV. Architektur.Bearbeiten

Sommerschuh, Trg. E., u. Rumpel, Gust. Ad., in Dresden, Bankstr. 14, II.Bearbeiten

393. Concurrenz-Project zur St. Petrikirche in Leipzig. 7 Blatt architektonische Zeichnungen.



[53]

Arbeiten von Schülern der Ateliers der Kön. Akademie der bildenden Künste zu Dresden.Bearbeiten

1) des Herrn Prof. Galerie-Director Dr. Hübner (für Geschichtsmalerei):

Wichmann , s. Nr. 277.
Wolfrom , s. Nr. 289.

2) des Herrn Prof. Dr. Grosse (für Geschichtsmalerei):

Vacat.

3) des Herrn Hofrath Prof. Pauwels (für Geschichtsmalerei):

Anemüller, s. Nr. 3.
Büttner, s. Nr. 20.
Jettel, s. Nr. 84, 85, 86.
Linderum, s. Nr. 150, 151.
Prölss, s. Nr. 205.
Stegmann, s. Nr. 255, 256.
Wilhelm, s. Nr. 281, 282.

[54] 4) (für Landschaftsmalerei) unter interimistischer Leitung des Landschaftsmalers Herrn P. Mohn:

Claus, s. Nr. 25, 26.
Estler, s. Nr. 37.
Fischer, s. Nr. 40.
Kuntze, s. Nr. 118.
Mühlig, s. Nr. 172, 173, 174.

5) des Herrn Prof. Dr. Hähnel (für Bildhauerkunst):

Panzner, s. Nr. 389.
Roeder, s. Nr. 390.

6) des Herrn Prof. Dr. Schilling (für Bildhauerkunst):

Bechhof, s. Nr. 377.
Kruse, s. Nr. 384.
v. Otto, s. Nr. 387, 388.
Stein, s. Nr. 392.

7) des Herrn Prof. Nicolai (für Architektur):

Vacat.

8) des Herrn Prof. Gruner (für Kupferstechkunst):

Vacat.

9) des Herrn Prof. Bürkner (für Holzschneidekunst):

Vacat.




Schluss.



Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: uud