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Textdaten
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Autor: Karl Müller
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Titel: Herbst
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aus: Die Gartenlaube, Heft 18, S. 308
Herausgeber: Adolf Kröner
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1889
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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[308]

Herbst.

Kommt ihr wieder hergezogen
Durch der Felder goldne Wogen,
Schwänen gleich auf lichter Fluth,
Holde, milde Herbstestage!

5
Alles Leiden, alle Klage

Unter euren Flügeln ruht.

Blauverklärte Himmelsräume,
Kühler Hauch durch lichte Bäume,
Tiefe Ruhe in der Brust;

10
Nur ein leises Todesahnen

Und ein sehnsuchtsvolles Mahnen
An entschwund’ne Jugendlust.

Heimath! Heimath! Tiefes Schweigen
Will sich ewig niederneigen

15
Herbstlich kühl auf deine Au’n.

Meine Lieben, wart ihr Träume,
Abgeblüht wie Lenzesbäume? - –
O, ich wert’ euch Wiederanschalten!