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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Ribini, Johann
Band: 26 (1874), ab Seite: 9. (Quelle)
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Ribics, Julius[WS 1] (Schriftsteller, geb. in Ungarn im Jahre 1806, gest. zu Wien 31. August 1844). R. studirte in Wien, wo er ein Mitschüler von Halirsch und Seidl war. Nach beendeten Studien erhielt er, nachdem er einige Zeit schriftstellerisch thätig gewesen, eine Anstellung bei der allgemeinen wechselseitigen Brandschadenversicherungs-Gesellschaft in Wien, wurde Protokollist bei derselben und starb in dieser Eigenschaft. Er war mit der Schauspielerin Auguste Schreiber verheirathet, für welche er das oft gegebene Volksstück: „Finette Aschenbrödel“ geschrieben hatte. Auch eine von ihm ausgeführte Bearbeitung des Goldoni’schen Stückes: „Die beiden Raben“ fand im Leopoldstädter-Theater eine beifällige Aufnahme. Ueberdieß war er Mitarbeiter der Bäuerle’schen „Theater-Zeitung“ und schrieb auch Einiges für das von Graf Majláth herausgegebene Taschenbuch „Iris“. Im „Neuen deutschen Nekrolog“, der ihn als dramatischen und dramaturgischen Schriftsteller bezeichnet, erscheint er irrig als Joseph Ribies. Mit dem Dichter Eduard Duller [Bd. III, S. 390] war Ribics enge befreundet.

Neuer Nekrolog der Deutschen (Weimar, B. Fr. Voigt, kl. 8°.) XXII. Jahrg. (1844). Theil II, S. 1025, Nr. 1078.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Ribics, Joseph, siehe Berichtigung im Artikel Schreiber, Auguste.