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Artikel „Lotz, Hans Georg“ von l. u. in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 19 (1884), S. 285, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Lotz,_Hans_Georg&oldid=- (Version vom 19. Oktober 2019, 09:54 Uhr UTC)
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Lotz: Hans Georg L., Schriftsteller und Belletrist, wurde zu Hamburg geboren am 4. Januar 1784 und starb ebenda 60 Jahre alt am 28. Januar 1844. Er war zuerst Kaufmann und lebte als solcher in Marseille und hernach in Leipzig. Im J. 1812 heirathete er eine Tochter des geheimen Archivars im Generaldirectorium zu Berlin, Töpfer; im J. 1813 siedelte er dann selbst nach Berlin über. Hier befiel ihn ein Augenübel, das bald in völlige und unheilbare Blindheit überging. Er ging nun nach seiner Vaterstadt und gründete hier im J. 1817 eine Zeitschrift, die „Originalien“, deren Redaction er bis zu seinem Tode leitete. Außerdem war er sonst auf mannigfache Weise litterarisch thätig; er schrieb Romane und Erzählungen, dichtete und übersetzte aus den neuern Sprachen. Fünfzehn Jahre vor seinem Tode wurde er auch in Folge eines Rückenleidens völlig gelähmt. Er trug seine Leiden mit Ergebung und war bis acht Tage vor seinem Tode mit seinen litterarischen Unternehmungen beschäftigt. – Auf dem Titel seiner Schriften nannte er sich nur Georg L. Die „Originalien“ wurden nach seinem Tode von seiner Wittwe unter Beihülfe ihres Bruders Karl Töpfer fortgesetzt und erschienen bis zum Februar 1849.

Hamburger Schriftstellerlexikon, Bd. IV. S. 553–58; hier werden 70 verschiedene Werke von ihm genannt. Goedeke, Grundriß, Bd. III. S. 627 f. u. S. 1389.